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Berufsorientierung verstehen wir als Teil der Lebensplanung. Darum setzen wir an der Realschule plus Trier-Ehrang von Beginn an auf eine intensive und umfangreiche Orientierung, Beratung und Unterstützung von Anfang an. Wir bauen hierbei auf ein über Jahre gewachsenes Netzwerk aus Schule, Elternhaus, Wirtschaft und Institutionen, die im Bereich der Berufsorientierung aktiv eingebunden werden.

Zu unseren Partnern zählen z.B. Unternehmen aus der Wirtschaft (z.B. Lernpartnerschaften mit Galeria Kaufhof und Kaufland, GKN Driveline), die Kammern (HWK, IHK, Kreishandwerkerschaft), die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Palais Trier e.V. oder auch selbstverständlich die Agentur für Arbeit.

Bausteine unseres Berufsorientierungskonzeptes sind unter anderem Betriebsbesichtigungen, Bewerbertrainings, individuelle Berufsberatung, Berufsmessen und selbstverständlich diverse Praktika.

Eine besondere Stellung im Rahmen der Berufsorientierung nimmt der sogenannte Praxistag ein. In der Klassenstufe 9 geht ein Teil unserer Schülerschaft über ein ganzes Jahr hinweg montags zum Praktikum in einen Betrieb, die übrigen vier Tage findet regulärer Unterricht statt. Der Praxistag wird mit Unterstützung des Palais Trier e.V. intensiv vorbereitet, betreut und nachbereitet.

Unser Ganztagsangebot wird in additiver Form angeboten. Additive Form bedeutet, dass die Pflichtunterrichtsstunden für alle Schülerinnen und Schüler im Vormittag liegen und die Ganztagsschüler nachmittags zusätzliche Angebote wahrnehmen können. Es findet nachmittags also kein Regelunterricht statt. Das hat den Vorteil, dass keine reinen Ganztagsklassen gebildet werden müssen, sondern gemischte Klassen möglich werden.

Auf ein gemeinsames, verbindliches Mittagessen und einer individuellen Pause folgt die Lern- und Hausaufgabenzeit, in der unsere Schülerinnen und Schüler von Lehrern und zusätzlichen pädagogischen Kräften intensiv und individuell betreut, unterstützt und gefördert werden.

Anschließend bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern ein breitgefächertes Angebot, welches ihren unterschiedlichen Interessen und Neigungen entgegenkommt. Zum Schuljahresbeginn dürfen die Schülerinnen und Schüler für jeden Tag ein Angebot auswählen, das ihren individuellen Wünschen entspricht. Dabei erstreckt sich das Angebot vom künstlerisch-kreativen (Gestalten, Basteln, Werken, etc.) über den sportlich-aktiven (Fußball, Basketball, Garten, Spiele etc.) bis hin zum technisch-informatischen Bereich (Textverarbeitung, Programmierkurse, Zehnfingerschreiben, etc.)

Die Realschule plus Trier-Ehrang ist eine integrative Realschule plus. Diese Form der Organisation ermöglicht ein langes gemeinsames Lernen, individuelles Fördern und Fordern nach Teilleistungsschwächen bzw. –stärken sowie eine hohe Durchlässigkeit im Hinblick auf den angestrebten Schulabschluss.

Der Klassenverband bleibt von der Klassenstufe 5 bis nach der Klassenstufe 8 bestehen. Erst in der Klassenstufe 9 werden abschlussbezogene Klassen gebildet, um entweder den Bildungsgang Berufsreife oder den qualifizierten Sekundarabschluss I anzustreben.

In den Klassenstufen 7 und 8 werden die Hauptfächer im Kurssystem unterrichtet, der Klassenverband bleibt bestehen. Der große Vorteil dieses Systems ist, dass unsere Schülerinnen und Schüler – im Gegensatz zu kooperativen Systemen – entsprechend ihrer Stärken und Schwächen in einzelnen Fächern gefordert bzw. gefördert werden können. Eine Durchlässigkeit zwischen den Kursen ist bei entsprechendem Leistungsstand stets gegeben.

Die Projektklasse „Keiner ohne Abschluss“ (kurz: KoA) ist eine eigens eingerichtete Klasse für Schülerinnen und Schüler, die aus den unterschiedlichsten Gründen zunächst keinen Berufsreifeabschluss erlangt haben. In einer kleinen Lerngruppe und mit einem starken Bezug zur Berufspraxis wird in einem additiven 10. Schuljahr die Möglichkeit gegeben, den Berufsreifeabschluss zu erlangen.

Die Schulwoche ist unterteilt in drei Unterrichtstage (Ganztagsschule) und zwei Praxistage in einem Betrieb. Durch eine intensive Betreuung von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften wird ein individuelles Fördern der Schülerinnen und Schüler erreicht und durch den engen Bezug zur Praxis die Übergangschance in eine Berufsausbildung erhöht.

Eine Zugangsvoraussetzung zur Aufnahme in die KoA ist der Nachweis über neun Schulbesuchsjahre.

Schule vermittelt nicht nur Inhalte, sondern auch Methoden, die das (Er-)Lernen von Inhalten überhaupt erst möglich machen. Unsere Schülerinnen und Schüler lernen ihr Leben lang. Wir als Schule möchten ihnen darum das richtige „Handwerkszeug“ mit auf den Weg geben, damit unsere Schülerinnen und Schüler auch über die Schulzeit hinaus auf dem Weg in den Beruf gut gerüstet sind.

Alle unsere Schülerinnen und Schüler durchlaufen - beginnend mit der Klassenstufe 5 bis zum Abschlussjahr - ein sog. Methodencurriculum. Nach dem Grundsatz „Das Lernen erlernen“ werden Organisationstechniken (z.B. Arbeitsplatzorganisation, Heftführung, Organisation von Hausaufgaben,…), grundlegende Arbeitstechniken (z.B. Lesen, Markieren, Strukturieren,…) aber auch weiterführende Arbeitstechniken (z.B. Visualisieren, Präsentieren, Evaluieren,…) erarbeitet, eingeübt und im Fachunterricht vertieft. Die Arbeitspläne aller Fachbereiche sind auf dieses Methodencurriculum abgestimmt und ein wichtiger, verbindlicher Bestandteil unserer schulischen Arbeit.

Die Realschule plus Trier-Ehrang ist Teil eines weltweiten Netzwerkes der UNESCO von ca. 200 Schulen, die sich in besonderem Maße für internationale Verständigung, Nachhaltigkeit und interkulturelles Lernen engagieren. Zentrale Themen sind Menschenrechte, Toleranz und Umweltschutz, die im Unterricht und in Form von Projekten behandelt werden. Aktuelle Projekte finden Sie im Bereich „Aktuelles“ unserer Homepage.

Weiterführende Informationen zum Thema UNESCO-Projektschulen finden Sie unter: www.ups-schulen.de

Die Realschule plus Trier Ehrang ist seit 2007 eine Schwerpunktschule, d.h. dass Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam unterrichtet werden.

Unterricht in der Schwerpunktschule heißt daher, dass möglichst alle Kinder zusammen am gleichen Gegenstand auf unterschiedlichem Niveau arbeiten. Das Bildungsziel richtet sich nach dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt und insbesondere nach den individuellen Möglichkeiten und Fähigkeiten des Kindes. Ziel der sonderpädagogischen Förderung ist, dass die Schülerinnen und Schüler die ihnen möglichen Bildungsabschlüsse erreichen und mit einem Schulabschluss die Schule verlassen. Durch den Besuch eines freiwilligen zehnten Schuljahres können Förderschüler mit dem Förderschwerpunkt „Lernen“ den Abschluss der Berufsreife erlangen.

Regelschullehrkräfte und Förderlehrkräfte, sowie eine pädagogische Fachkraft unterrichten die Schülerinnen und Schüler in der Regel im Klassenverband. Als pädagogische Leitlinien für das schuleigene Konzept gelten dabei folgende Grundsätze: 

Der Unterricht ist, wenn erforderlich, zieldifferent, d.h. nicht alle Kinder verfolgen im Unterricht die gleichen Lernziele.

Als Grundlage der Förderung werden für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf individuelle Förderpläne erstellt, in denen die angestrebten Lernziele festgelegt werden.

Zusätzlich werden neben den Grundkursen und Erweiterungskursen auch Förderkurse in Englisch und Mathematik eingerichtet.

Die Bewertung der Leistungen und die Zeugniserstellung erfolgen auf der Grundlage der jeweiligen Lehrpläne und des individuellen Fortschritts.

Als Schwerpunktschule möchte sich die Realschule plus Ehrang für die Inklusion einsetzen, damit gemeinsames Lernen und eine optimale Förderung für alle Kinder gelingen kann.

Die Schülervertretung vertritt die Interessen der Schülerschaft der Realschule plus Trier-Ehrang gegenüber den Lehrerinnen und Lehrern sowie der Schulleitung. Die Schülervertretung wird bei allen wichtigen, die Schule betreffenden Entscheidungen einbezogen und steht in engem Kontakt mit der Schulleitung, insbesondere aber auch mit dem Verbindungslehrerteam.

Schule wird bei uns als Lebensraum verstanden. Zu einem Lebensraum, in dem man sich gerne bewegt, gehört selbstverständlich ein angenehmes Arbeitsklima. Die Realschule plus Trier-Ehrang hat es sich zur Aufgabe gemacht, die sozialen Kompetenzen aller Beteiligten für ein gemeinsames Miteinander zu fördern und auszubauen. Einen zentralen Baustein bildet hier das Lern- und Verhaltenstraining (kurz: LVT), das - beginnend mit der Klassenstufe 5 - ein systematisches Sozialkompetenztraining beinhaltet.

Die Wahlpflichtfächer bilden ein Herzstück der Realschule plus. In der Klassenstufe 6 wählen unsere Schülerinnen und Schüler entweder die zweite Fremdsprache Französisch hinzu, oder sie durchlaufen ein Orientierungsangebot, bei dem sie die unterschiedlichen Wahlpflichtfächer kennen lernen und sich einen Überblick verschaffen können. Neben den allgemein  gängigen Wahlpflichtfächern Hauswirtschaft und Sozialwesen (HuS), Technik und Naturwissenschaft (TuN) und Wirtschaft und Verwaltung (WuV) bieten wir das hauseigene Wahlpflichtfach Computer und Textverarbeitung (CuT) an, welches die informatische Bildung gezielt in den Fokus nimmt, die in der späteren Berufswelt unserer Schülerinnen und Schüler immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Innerhalb aller Wahlpflichtfächer werden die Unterrichtsprinzipien der Informatischen Bildung, der ökonomischen Bildung sowie der Berufsorientierung konsequent umgesetzt.

Ab der Jahrgangsstufe 7 legen sich die Schülerinnen und Schüler auf einen Wahlpflichtbereich fest, in dem sie bis zu ihrem Abschluss an der Realschule plus Trier-Ehrang unterrichtet werden.

Vertretungspläne

Schüler VPlan

Lehrer VPlan